Lieferantensuche in Bayern

Rubrik: Qualitätsmanagement

Analyse - Lieferantensuche in Bayern

Immer wieder gibt es ungewöhnliche Wege. So auch bei der Lieferantensuche.

So schicken auch mal Einkäufer Studenten vor oder prüfen über Kontakte und Netzwerke den Einflussbereich des potentiellen Lieferanten. Hier finden Sie eine Checkliste für den strategischen Einkauf in Ihrem Unternehmen.

 

Ein essentielles Thema eines jeden wachsenden Unternehmens ist die Lieferantensuche. Dabei sind strategische Einkäufer findig und gehen unkonventionelle Wege. Immer mit dem Ziel, den passenden Lieferanten für das konkrete Produkt zu finden. Die Schwierigkeit dabei ist auch, sich nicht in der Flut der Angebote zu verlieren. Den richtigen Lieferanten aus Hunderten Vergleichslieferanten herauszufiltern und eine konstruktive Zusammenarbeit zu besiegeln, kann aber auch nur wenige Tage dauern.

 

Die Lieferantensuche ist ein Dauerbrenner im Einkauf eines jeden Unternehmens. Die Wege zu einem qualifizierten Lieferanten sind allerdings höchst unterschiedlich. So kommt es auch vor, dass ein Hinweis aus der Geschäftsleitung kommt. Manchmal ergeben sich Synergien aus bereits bestehenden geschäftlichen Beziehungen. Oder es ergeben sich Anknüpfungspunkte aus der Vorstellung von Produktneuerungen.

 

Ausschlaggebend für eine gewinnbringende Zusammenarbeit ist die Lieferantenbewertung.  Um eine vergleichende Lieferantensuche zu ermöglichen, werden Lieferanten zunehmend standardisiert bewertet. Dies gilt zunehmend auch für den Mittelstand.

Matrizen für die Lieferantensuche

Viele Unternehmen entwickeln eigene Matrizen zur Bewertung von Lieferanten. In einer entsprechenden Matrix fließen Qualitätsmerkmale, Kompetenzen und Zuverlässigkeit der jeweiligen Lieferanten ein. Abhängig vom Ursprungsland des potentiellen Lieferanten, gewichten sich die einzelnen Kriterien unterschiedlich.

 

Abhängig vom jeweiligen Bedarf wird die Matrix um eine Produktkostenanalyse erweitert. Wenn der Einkäufer im Zuge der Anfrage an einen Lieferanten die einzelnen Kostenkomponenten für sein Produkt einfordert, ermöglicht dieser Überblick eine detaillierte Bewertung des Lieferanten. Eine fehlerhafte Bewertung der Produktionskosten ist damit relativ einfach vermeidbar. Besondere Probleme ergeben sich, wenn der Lieferant zu günstig anbietet. Werden Produktkosten zu niedrig und damit falsch eingeschätzt werden nicht selten Nachverhandlungen erforderlich.

Instabile Schwankungen der Rohstoffmärkte sollten in den Produktionskosten des Lieferanten abgebildet werden.

 

Die Supply Chain des potentiellen Lieferanten kann auch Hinweise für die Bewertung geben. So besuchen die Einkäufer eines Unternehmens die Fachmessen der potentiellen Lieferanten oder Maschinenhersteller, auf denen die Lieferanten neue Verfahren und Produkte vorstellen. Der Austausch mit den Maschinenherstellern lässt Rückschlüsse zu, auf die Arbeitsweise der potentiellen Lieferanten. Als Beispiel kann hier die Sauberkeit der Kanten bewertet werden, wenn feststeht, mit welcher Maschine ein potentieller Lieferant das Frästeil bearbeitet.

 

Auf diese Weise können auch ausländische Lieferanten, deren Kompetenzen nicht, oder noch nicht bekannt sind, über das Machine-Tracking bewertet werden.

Control List für die Lieferantenbewertung - einige Strategien

  • Kunden des Lieferanten überprüfen: Mit welchen Partnern oder Kunden arbeitet der potentielle Lieferant zusammen? Wie hoch wäre der Umsatzanteil bei einem gemeinsamen Umsatz? Bei einem neuen Lieferanten mit geringerem Umsatzvolumen bestehen die realen Bedenken, das sich dieser mit einem Großkunden übernimmt.

 

  • Anpassung an die Anforderungen des Einkaufs: Inwieweit kann der Lieferant flexibel auf die angeforderte Liefermenge reagieren? Kann auch kurzfristig nachgeliefert werden? Wie zeitlich flexibel ist der potentielle Lieferant? Hier das Auftragsvolumen weich wachsen zu lassen ist ein behutsames Herantasten an die Kapazität des Lieferanten.

 

  • Herausarbeiten eines unternehmensbezogenen Lieferantenbewertungssystems: Der Einkauf erstellt eine Matrix, in die Kriterien wie Qualität und Kompetenzen des Lieferanten einfließen. Die Einzelnen Kriterien können gewichtet und mit Punkten bewertet werden. Diese Matrix lässt sich auch für den Vertrieb im Kundengespräch nutzen.

 

  • Produktkostenanalyse: Eine detaillierte Aufstellung der Kostenkomponenten sollte beim Angebot abgefragt werden. Hier lässt sich entschlüsseln, ob der Lieferant seine Kostenkomponenten gut kennt und diese auch einschätzen kann.

 

  • Lieferanten-Fachmessen: Einen besonderen Einblick in die Qualitätsstrukturen erhält man auf Fachmessen, auf der Lieferanten ihr Equipment kaufen. Dies gilt besonders beim Global Sourcing.

 

  • Lieferantenselbstauskunft: Bereits im Vorfeld lassen sich auf diese Weise Kennzahlen des potentiellen Lieferanten abfragen. Anhand dieser Kennzahlen lassen sich Lieferanten vergleichen.

 

  • Referenzkunden: Mithilfe von Referenzkunden kann das Leistungsspektrums des neuen Lieferanten abgebildet werden. Nicht schaden kann es, die Referenzkunden um Auskunft über das Leistungsniveau des Lieferanten zu bitten.

 

  • Einbindung des Lieferanten in das Lieferantenportfolio: Kann der neue Lieferant als Konkurrenz zu den bestehenden Lieferanten aufgebaut werden?

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