WIG Schweißverfahren

Rubrik: Schweißkonstruktionen

WIG Schweißverfahren

Die Abkürzung WIG steht für ein gasgestütztes Schweißverfahren. WIG bedeutet Wolfram-Inert-Gas

 

Das WIG-Schweißverfahren ist ein langsames Schweißverfahren. Das Schmelzbad erreicht nur einen kleinen Bereich.

 

Langsam wird die Elektrode über das zu bearbeitende Werkstück geführt. Meist arbeitet man dabei von links nach rechts. Zwischen Elektroden und Werkstück bildet sich ein Lichtbogen. Unter dem Lichtbogen bildet sich das sogenannte Schmelzbad. Wird die Elektrode weitergeführt, wird neues Material angeschmolzen. Das geschmolzene Material hinter dem weitergeführten Lichtbogen verfestigt sich wieder.

 

Betrachtet man die Führungsrichtung der Elektrode von links nach rechts, ergeben sich 3 Bereiche:

Rechter Bereich: Hier beginnt das Material gerade zu schmelzen.

Mittlerer Bereich: Das Material ist geschmolzen und flüssig.

Linker Bereich: Das Material erhärtet wieder.

 

Um Verunreinigungen zu beseitigen oder diesen vorbeugen zu wollen, werden Schmelzzusätze verarbeitet. Diese Schmelzzusätze werden von der Seite der Führungsrichtung, vor dem mittleren und damit schon verflüssigten Bereich hinzugeführt. Auf diese Weise kann der Zusatz schmelzen und im mittleren Bereich sich mit dem verflüssigten Werkstücksbereich verbinden. Anschließend erhärtet das Werkstück mit dem Zusatz als ein Werkstoff.

 

Das WIG Schweißverfahren hat erheblich Vorteil gegenüber anderen Schweißverfahren. Wenn ein sehr hoher Anspruch an die Qualität der Schweißnaht gestellt wird, wird das WIG Schweißverfahren angewendet. Wegen der zeitintensiven Arbeitsweise beim WIG Schweißverfahren ist es nur bedingt geeignet, wenn es beim Schweißen auf Geschwindigkeit ankommt.

Das WIG Schweißverfahren im Überblick:

  • Beim WIG Schweißverfahren verwendet man eine Elektrode aus Wolfram. Diese Elektrode schmilzt nicht ab. Im Vergleich zum Elektroschweißverfahren muss die Elektrode nicht gewechselt werden.
  • Bei der Verwendung einer nicht abschmelzbaren Wolframelektrode besteht keine direkte Verbindung zum Stromkreislauf. Das hat den Vorteil, dass die Stromstärke individuell und auf das Werkstück passend eingestellt werden kann.
  • Die Bildung von Schweißspritzern wird erheblich reduziert. Schlackeeinschlüsse sind ausgeschlossen, da sich beim WIG Schweißverfahren keine Schlacke bildet.
  • Eine sehr gering Rauchbildung ist ein weiterer Vorteil des WIG Schweißverfahrens. Der arbeitende Schweißer bleibt von Rauch und giftigen Dämpfen weitgehend frei.
  • Das verwendete Inert-Gas ist ein Schutz für die Schweißzone. Es dient ebenfalls als Schutz des Lichtbogens vor der umgebenden Atmosphäre, sodass es zu keiner chemischen Reaktion zwischen Werkstoff und umgebender Luft kommen kann.

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